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New York: 10 Highlights der Weltmetropole

Wenn auch Sie wie Udo Jürgens noch niemals in New York waren, wird es höchste Zeit, die Attraktionen und Sehenswürdigkeiten von Big Apple zu entdecken. Ein entspannter Weg, die Metropole zwischen Hudson und East River zu erkunden, bietet eine Kreuzfahrt mit einem Stopp in der Stadt, die niemals schläft. 

In welcher Reihenfolge Sie New York entlang unserer Highlights-Tipps erkunden und wie viele Ziele Sie zwischen dem An- und Ablegen Ihres Kreuzfahrtschiffs tatsächlich erkunden können, hängt natürlich auch davon ab, was Sie als Must-See von New York betrachten und wie lange Ihr Aufenthalt im atemlosen Big Apple ist. Fest steht: Mit dem New York Passenger Ship Terminal in Manhattan und dem New York City Brooklyn Cruise Terminal gibt es gleich zwei zentrumsnahe Kreuzfahrtschiff-Häfen, von denen aus Sie Ihre NYC-Erkundungstour bequem und zentral starten können

1.) Gestatten? Miss Liberty!

Natürlich darf die Freiheitsstatue aka Miss Liberty bei keiner Sightseeing-Tour durch New York fehlen. Und tatsächlich taucht sie fast schon unvermutet auf, wenn Sie auf einem Kreuzfahrtschiff über den Hudson River in den New York City Brooklyn Cruise Terminal einfahren. Wenn Ihnen dieser Anblick schon als Fotomotiv reicht, können Sie sich gleich nach dem Anlegen auf die Suche nach weiteren Sightseeing-Höhepunkten machen.

Wenn Sie die Freiheitsstaue jedoch noch näher betrachten wollen, können Sie das mit dem Boot von Lower Manhattan In Richtung Liberty Island tun. Und wem das noch nicht nah genug ist (und wer sich im Vorfeld Tickets besorgt hat) kann Miss Liberty auf den Sockel (bzw. die auf über 215 Stufen zu erklimmende Plattform) oder gar auf die Krone steigen. Dafür allerdings müssen Sie gleich 354 Treppen hochlaufen.

Gratis geht natürlich auch ein Weg in Richtung Freiheit. Dieser führt über die kostenlose Staten Island Ferry. Die Fähre tuckert in Foto-Reichweite an Miss Liberty vorbei und wenn Sie schnell sind und die Ellenbogen am Staten Island Ferry Terminal etwas ausfahren, ergattern Sie eventuell auch einen fotogenen Platz auf der Steuerbordseite.

2.) Steigen Sie New York aufs Dach: Empire State Building und Rockefeller Center

Eigentlich ist New York ja dafür bekannt, dass man sich in den Hochhäuser-Schluchten von unten nach oben staunt. Andererseits lohnt auch ein Blick aus der Vogelperspektive auf das quirlige Leben in den Straßen der Weltstadt. Die besten Plattformen für einen 360°-Panorama-Blick auf New York bilden das Observation Deck in der 86. Etage des Empire State Buildings (320 Meter Höhe) in Manhattan und das „Top of the Rock“ im 70. Stockwerk des Rockefeller Centers zwischen Fifth und Sixth Avenue.  Zugegeben, die Preise für eine Fahrt auf das eine oder andere Dach der Weltmetropole liegen mit zwischen 38 und 58 US-Dollar für Erwachsene ungefähr auf dem Niveau der New Yorker Wolkenkratzer. Andererseits ist der Blick herunter natürlich mit keinem Geiz der Welt zu rechtfertigen und die Erinnerung daran mit keinem Geld zu bezahlen.

3.) One World Trade Center und 9/11 Memorial

An der Stelle, an der einst die Zwillingstürme des World Trade Centers standen, erhebt sich in Lower Manhattan nun das One World Trade Center. Mit stolzen 541,3 Metern Höhe und insgesamt 105 größtenteils mit Büroräumen belegten Etagen, überragt das Gebäude nicht nur (locker) das Empire State Building und das Rockefeller Center, sondern ebenso alle Hochhäuser in den USA und auf der westlichen Halbkugel. Zudem wurde beim Bau nichts dem Zufall überlassen, denn die 541,3 Meter entsprechen exakt 1776 Fuß. Und das wiederum ist die Jahreszahl der Unabhängigkeitserklärung der USA.

Das One World Observatory, eine Aussichtsplattform auf der 100. Etage, lässt die Augen weit schweifen und die Gedanken unweigerlich auch rund um die grausamen Anschläge des 11. Septembers 2001 kreisen. Wer sich ein genaueres Bild der schrecklichen Folgen des Terrorangriffs machen und sehen will, wie New York damit umgeht, findet eine Antwort in den beiden 9/11 Memorial Pools, zwei Becken mit den größten künstlichen Wasserfällen im Norden der USA. 

Beide Becken, die auch als Reflecting Absence (das Nachdenken über das Fehlen) bekannt sind, stehen an genau den Stellen, an denen einst der nördliche und südliche Turm des World Trade Centers standen. Die Memorial Pools sind von Bronze-Gedenktafeln mit den Namen aller am 11.September 2001 getöteten Menschen umgeben. Und jeden Tag, an dem eines der Opfer Geburtstag hätte, legen ehrenamtlich Engagierte noch vor Öffnung des One World Trade Centers eine weise Rose an dessen Namen nieder.

Gleich daneben befindet sich das National 9/11 Memorial Museum (geöffnet Sonntag bis Dienstag von 9 – 20 Uhr, Freitag/Samstag von 9 – 21 Uhr; dienstags ist Free Admission Tuesday und damit freier Eintritt). Größtenteils unterirdisch angelegt, gibt es anhand von Original-Trümmerteilen, Aufnahmen und persönlichen Dingen von Opfern und Überlebenden von 09/11 einen ergreifenden Einblick in das, was viele als den schlimmsten Tag in der jüngsten Geschichte in Erinnerung haben.

4.) Bestens verbunden über die Brooklyn Bridge

Egal, ob man von Brooklyn nach Manhattan läuft oder die wohl bekannteste Brücke New Yorks von Manhattan nach Brooklyn in ca. 45 Minuten überquert: Ein Blick auf die Skyline Manhattans und das eventuell noch bei Sonnenauf- oder-untergang, ist (fast) jedes Gedränge wert. Davon gibt es leider mehr als genug und auch auf die Fahrradfahrer und deren mittlere Spur sollten Sie als Fußgänger unbedingt achten. Starten können Sie Ihren Trip beispielsweise mit einer Fahrt in der U-Bahn der Linie A bis zur Haltestelle “High Street - Brooklyn Bridge Station“. Von dort aus sind es nur einige Minuten bis zur Brooklyn Bridge, die Sie dann Richtung Manhattan überqueren können. 

Es lohnt sich jedoch, davor einige Zeit im 34 Hektar großen Brooklyn Bridge Park zu verweilen, einer grünen Oase unweit des hektischen Manhattans und sogar mit einem Freibad und vielen Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten ausgestattet.

Sollten Sie der Entdeckungsdurst und auch ganz normaler Hunger packen, empfiehlt sich beispielsweise ein kurzer Stopp für einen kleinen Seafood-Sandwich-Snack bei Luke's Lobster.

5.) Durchatmen und entdecken im Central Park

Auch wenn jährlich etwa 42 Millionen Menschen den New Yorker Central Park besuchen, scheint es so, dass dieses riesige und vielseitige Areal praktisch jede Menschenmenge problemlos verschlucken kann. Umso wichtiger, dass Sie sich bei einem Besuch des Central Parks in jedem Fall ein paar Besuchspunkte setzen, die Sie auch in wenigen Stunden erreichen und sehen können. 

Dazu könnte Strawberry Field zählen, ein Denkmal, das New York dem am 8. Dezember 1980 gegenüber dem Central Parks ermordeten John Lennon und seiner Lieblingsstelle dort widmete. 

Auch sehenswert ist Belvedere Castle, eines von fünf Besucherzentren des Central Park und natürlich auch Souvenir-Shop. Die 1869 entstandene Miniatur-Burg war von 1919  bis in die 1960er-Jahre der Sitz des National Weather Service.

Nicht zu vergessen ist natürlich die Bethesda Terrace als Mittelpunkt des Parks, mit dem weltbekannten Brunnen „Bethesda Fountain“ und einem grandiosen Blick auf den See. Weitere kleinere und größere Highlights sind Shakespeare Garden und auch der Vergnügungspark Victorian Gardens.

6.) So schaut Kunst aus: Das Guggenheim Museum

Trichterförmige Einmaligkeit seit 1959. So lässt sich zumindest das Äußere des von Star-Architekt Frank Lloyd Wright erbaute Guggenheim-Museum auf der Upper East Side beschreiben. Das Innenleben ist sowohl in Sachen Exponate wie auch mit Hinblick auf die Architektur ebenso atemberaubend. So führt eine große Spirale bis in die obersten Ebenen und Räume. Man kann jedoch auch den schnellen Weg nach oben nehmen – und zwar im Aufzug. Der „Abstieg“ entlang der Spirale ist dann in jedem Fall weniger anstrengend, dafür aber genauso faszinieren wie der Aufstieg.

Aber auch, wer sich für die temporären und Dauerausstellungen im Guggenheim Museum selbst nicht begeistern kann oder will, hat bereits mit der äußeren Erscheinung ein unbeschreiblich imposantes Augenkino für lau.

7.) MoMa: Das Museum of Modern Art

Mitten in Manhattan findet sich mit dem MoMa eines der wichtigsten und bekanntesten Museen für moderne Kunst weltweit. Auch hier gibt es temporäre und Dauerausstellungen, darunter wahre Klassiker der Moderne, also allen voran Gemälde von Cézanne, Van Gogh oder Picasso und auch Werke von Pollock und Warhol.

8.) Per Schiff um Manhattan: NYC Bootstour

3x7x5x101 ergibt in der Summe 2,5 Stunden unvergessliches Sightseeing in New York. Denn bei dieser zweieinhalbstündigen Bootsrundfahrt schiffen Sie über 3 Flüsse, unter 7 großen Brücken hindurch und durch 5 Bezirke New Yorks, entlang von 101 der Must-See-Sehenswürdigkeiten von Big Apple. Begleitet werden Sie dabei von den authentischen und launischen Geschichten erstklassiger Guides. Abfahrt ist an Pier 83 (Kreuzung West 42nd Street und 12th Avenue). Tickets sollten unbedingt im Voraus gebucht werden und kosten umgerechnet ca. 40 Euro pro Person.

9.) High Line Park

Auf der Westseite von Manhattan erstreckt sich der High Line Park. Er wurde 2009 eröffnet und begeistert seine Zuschauer durch die Vielfalt, die sich dort in fast jeder Ecke entdecken lässt: Bunte Gärten, Straßenkunst, Industriekultur-Kulisse, einmalige Picknick-Plätze und jede Menge kostenloser Events locken jährlich tausende von Besuchern und Touristen hierher. Dazu gibt es jede Menge nachhaltiges und leckeres „fairly priced“ Essen aus unterschiedlichen Küchen und Ländern.

10.) Zeit für den Times Square

An dieser Kreuzung der Welt mitten in Manhattan laufen sich täglich Millionen von Menschen über den Weg. Für eine Pause im Bad der Menschenmenge eignen sich die roten Treppen am Father-Duffy-Square besonders gut. Bei Dunkelheit leuchten einem unzählige, grelle LED-Bildschirme und Reklametafeln den Weg zum M&M- oder Disney-Store, zu den auch tagsüber den Times Square bevölkernden Entertainern oder auch zu den vielen Museen und Musical-Theatern. 

Lohnenswert ist gerade am Abend ein Drink und Besuch einer der vielen Rooftop-Bars, wo man auf der Dachterrasse eines Hauses sitzend und trinkend, die Skyline genießen und den eigenen New-York-Besuch entweder anstimmen oder auch gebührend ausklingen lassen kann.